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Rudi Lause: Nix los auf Mykonos? (Taschenbuch)
 
 

Rudi Lause: Nix los auf Mykonos? (Taschenbuch)

Hersteller Bücher

Artikel-Nr.: SW236

 

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Produktinformationen "Rudi Lause: Nix los auf Mykonos? (Taschenbuch)"

Der Autor über sein Buch Griechenland: Mykonos, Rhodos, Thassos Griechische Inseln - Drei Urlaubsromane für Kinder (Sammelband) Teil 1: Nix los auf Mykonos? - Seitdem Christian und Stratos auf Mykonos Jagd auf einen unfallflüchtigen Autofahrer gemacht haben, sind sie dicke Freunde. Teil 2: Rhodos: Viel Aufregung um einen verlorenen Ball - In den Ferien begleitet Stratos die Familie Weber gerne nach Griechenland. Gemeinsam mit Christians Schwester Tina erleben sie auf Rhodos ein denkwürdiges Fußballspiel mit völlig unerwarteten Folgen. Teil 3: Thassos: Ein Hund und zwei verkorkste Ausflüge - Auf der Insel Thassos machen sie neben einer haarsträubenden Mountainbike-Tour eine gemütliche Bootsfahrt mit beinahe tragischem Ende. Über den Autor: Rudi Lause, geboren 1962, lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Delbrück / Westfalen. Als langjähriger und begeisterter Griechenland-Urlauber machte es ihm besonderen Spaß, dieses Kinderbuch zu schreiben. Über das Buch: Dies ist eine Sammlung von drei Kinderromanen, die in Griechenland spielen. Ob zur Einstimmung auf den Griechenlandurlaub oder zur Lektüre in Griechenland: Die Geschichten machen einfach Spaß! Sie halten sich an die örtlichen Gegebenheiten der drei Inseln und machen den Kindern Lust, die Orte selbst zu erforschen. Auszug aus Nix los auf Mykonos? Griechische Inseln - Drei Urlaubsromane für Kinder. von Rudi Lause. Copyright © 2000. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. ... Vassili erklärt, dass die Sonne fast immer scheint und dass es hier im Jahr insgesamt weniger als zwei Monate regnet. Je näher sie nach Ano Mera kommen, um so gespannter wird Christian, denn Vassili hat ihm während der Fahrt auch erzählt, dass sein Bruder, mit dem er hier zu Besuch ist, genauso alt wie Christian ist. Endlich mal ein Junge, mit dem er sprechen kann. Er heißt übrigens Stratos und ist in Deutschland geboren. Gerade als sie über die Hauptstraße in den kleinen Ort Ano Mera fahren, kommt aus einer Seitenstraße ein roter Twingo herausgeschossen und nimmt ihnen die Vorfahrt. Vassili muss stark bremsen und scharf nach links lenken, um nicht mit dem Kleinwagen zusammenzustoßen. Christian merkt, wie die Häuser plötzlich quer durch die Windschutzscheibe zu sehen sind. Der Dreiradlaster kippt! Vassili versucht noch gegenzulenken, aber es ist zu spät. Der Lastwagen legt sich auf die Seite. Die Tür an Christians Seite schrappt über den Asphalt. Christian schlägt mit seinem Kopf an den Rahmen und hört, wie eine Fensterscheibe zerbricht. Langsam und mit lauten Geräuschen von kratzendem Metall rutscht der Wagen auf ein Haus zu und kommt Gott sei Dank kurz vor der Wand zum Stillstand. Schräg durch die Scheibe sieht Christian den roten Twingo mit aufheulendem Motor davonbrausen. Durch eine Staubwolke erkennt er noch einen dreieckigen gelben Aufkleber am Heck. Christian fasst sich an seinen Kopf und tastet nach Blut. Er kann aber nichts finden. Vassili liegt halb über ihm und hält sich stöhnend seine linke Hand fest. Von allen Seiten kommen jetzt Menschen auf sie zugelaufen. Ein Mann mit einem Schnurrbart und einer alten Schirmmütze auf dem Kopf klettert als erster auf den Lastwagen und öffnet die Fahrertür. Viele Hände helfen ihnen aus dem Fahrzeug. Sie werden vorsichtig zu einer kleinen Taverne geführt. Lauter fremde Menschen begutachten die Verletzungen der beiden. Alle reden durcheinander und Vassili antwortet in alle Richtungen auf Griechisch und deutet mit seiner unverletzten Hand auf Christians Kopf. Mittlerweile hat sich eine dicke Beule unter seinen Haaren gebildet. Ein junges Mädchen kommt aus der Taverne gelaufen und legt ihm vorsichtig ein mit Eiswürfeln gefülltes Handtuch auf die Verletzung. Die Kühlung tut gut. Auf einmal machen die Umherstehenden Platz für einen alten grauhaarigen Mann mit einem buschigen Oberlippenbart, der an den Wangen weit und wild herunterwächst. Er nimmt seine Mütze vom Kopf und geht direkt auf Vassili zu, stützt sich auf seinen dicken Wanderstock und spricht kurz in leisen Worten mit ihm. Das muss Vassilis Opa sein. Während des Gespräches schaut der alte Mann abwechselnd auf Christians Kopf und Vassilis Hand. Als er sich vergewissert hat, dass nichts Schlimmes geschehen ist, winkt er einen Jungen heran, den Christian vorher nicht gesehen hat. Er spricht Griechisch mit ihm und deutet dann auf Christian. Der Junge kommt zu Christian und stellt sich vor: "Hallo, ich bin Stratos. Vassili ist mein Bruder. Mein Opa sagt, ihr sollt mit zu uns nach Hause kommen. Er wird von dort aus einen befreundeten Arzt anrufen, der euch noch einmal untersuchen soll. Kannst du aufstehen?" Stratos reicht Christian seine Hand, aber der winkt ab. "Danke, ich glaube, es ist nur eine Beule. Tut höllisch weh, wenn ich sie anfasse, aber ansonsten bin ich okay." Auch Vassili erhebt sich mit einem gequälten Lächeln von seinem harten Holzstuhl und bedankt sich nachdrücklich bei den Anwesenden. Mitfühlend klopfen einige den beiden Unfallopfern auf die Schultern. Fünf junge Männer gehen jetzt zu dem kleinen Lastwagen und schaffen es tatsächlich, ihn wieder auf alle seine drei Räder zu stellen. Er ist auf der Seite völlig zerschrammt und hat auch einige Beulen. Das Fenster der Beifahrertür ist zerbrochen. ...
 

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