Saranti, Galatia: FLIEDER
 
 

Saranti, Galatia: FLIEDER

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Artikel-Nr.: SW329

 

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Produktinformationen "Saranti, Galatia: FLIEDER"

...) Galatia Sarandi (1920 -) Prosaschriftstellerin. Geboren und aufgewachsen in Patras. Kurz vor dem 2. Weltkrieg ließ sich ihre Familie in Athen nieder, wo sie dann Jura studierte. Sie gab jedoch ihre wissenschaftliche Laufbahn zugunsten der Literatur früh auf. Sie ist als einzige Frau Mitglied derAthenerAkademie. Lebt in Athen. Galatia Sorandi trat direkt nach dem Krieg in Erscheinung und blieb ihren Themen und ihrer Technik bis in ihr Spätwerk treu. Ihr Interesse gilt der inneren Welt von Menschen, die spüren, daß ihreZukunftzusammen mit den Träumen ihrerJugend ausgelöscht wird, und die nicht den Willen oder die Kraft haben, sich an die nüchterne Wirklichkeit anzupassen ... In der ersten Phase von Sarandis Werk scheint der Krieg den tiefen Einschnitt in das Leben ihrer Helden auszumachen (..) Mit ihrem Roman Flieder wird die Autorin dem deutschem Publikum zum ersten Mal in deutscher Übersetzung vorgestellt. (Aus: D. Kurtovik, Griechische Schriftsteller der Neukriegszeit - Ein kritischer Leitfaden) (...) Leseprobe: Aus Stravos konnte keiner viel herausbekommen. Er traf völlig abgespannt auf dem Landgut sein, und nachdem die ersten Gefühlsbekundungen vorbei waren, sank er in Schlaf. Erst am nächsten Mittag wachte er wieder auf. Mutter ging auf Zehenspitzen zu seinem Zimmer, äugte vorsichtig hinein, trat an sein Bett, um ihn die Decke zurechtzuziehen, und streichelte ihm die Haare, so wie nur Mütter zu streicheln wissen; die alles, um sich von nahem an seinem ruhigem Atem zu erfreuen. Als er die Augen aufmachte, gewahrte er sie am Bettende sitzend und ihn mit Stolz betrachtend. Das tat ihm wohl. Es war seit jeher sein Bedürfnis; er brauchte es zum Leben, daß ihn beim Aufwachen zwei Augen liebevoll anschauten. "Hast du dich ausgeruht?" fragte sie mit einem scheuen Lächeln, als wollte sie in diese wenigen Worte alle Fragen legen, die ihr auf dem Herzen lasteten. "Hast du dich ausgeruht?" - nichts weiter. "Ha, Mama, ich fühle mich bestens", antwortete er fröhlich. Das stimmte auch. Und als er später allein war, sagte er es nochmals, um sich am Klang dieser Äußerung zu erfreuen: "Ich fühle mich bestens!" Draußen war Sonnenschein, die Bäume waren voller Blüten, schon ganz grün. (...) verlor all jenes seine drückende Last. Und wenn an Mutters Stelle Emma säße? Dann würde er sich vielleicht noch froher fühlen. Dann würde sein Blut warm aufwallen, heiße Wellen schlagen...
 

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