Patrikios, Titos: SPIEGELBILDER
 
 

Patrikios, Titos: SPIEGELBILDER

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Produktinformationen "Patrikios, Titos: SPIEGELBILDER"

Aus dem umfangreichen dichterischen Werk von Titos Patrikios, der schon seit 1947 schreibt, wurde dieses Bändchen liebevoll zusammengestellt und herausgegeben. Die Stimme eines der wichtigsten griechischen Dichter der ersten Nachkriegszeit wird zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum vernehmbar. Das Werk erscheint in der Reihe Romiosini ¿ Poesie, die dem Wunsch entspringt, einen Überblick über die wichtigsten Werke zeitgenössischer griechischer Lyrik zu bieten. Titos Patrikios war während des Zweiten Weltkrieges Widerstandskämpfer und entkam 1944 nur im letzten Augenblick der Exekution. Er hat nach dem Ende des griechischen Bürgerkriegs mehrere Jahre auf Lager-Inseln verbracht, wurde auch später politisch verfolgt, mußte fliehen und lebte lange im Pariser Exil. Der engagierte politische Dichter und gleichzeitig sensible Erforscher der Wirklichkeit des Alltags und der Gefühle, verbindet in seiner Dichtung scharfe, kritische Beobachtungen mit den Wunschträumen eines Menschen, der viel gelitten hat, aber dennoch seinen Mut nicht verloren hat: Magere Zeiten Über so viele Tode verfügen wir auch wieder nicht um sie ¿ wie überschüssige Güter ¿ im Alltag zu verprassen. Und wenn Emmanuel van Stein schreibt: "Seine schönsten Gedichte gelingen Patrikios dann, wenn reine Poesie die Oberhand gewinnt", dann ist der Dichter gut verstanden, denn auch in seinen längeren neueren Gedichten räumt er der reinen Dichtung, den vielen Enttäuschungen zum Trotz, einen wichtigen Platz ein. Aber wie es so ist auch Dichter irren lassen sich beeindrucken, vor allem übertreiben sie. Was nicht bedeutet, daß Dichtung die Versuche einstellen wird das Licht ein wenig zu filtern. Auch unbehandeltes Licht so schneidend wie es einfällt heutzutage blendet. Leseprobe: ALLEGORIE Als die Eiche fiel brachen einige einen Zweig, steckten ihn in die Erde und riefen zur Anbetung des Baumes selbst auf; andere klagten in Elegien über den verlorenen Wald ihr verlorenes Leben; andere legten Sammlungen von getrockneten Blättern an zeigten sie auf Jahrmärkten, hatten ihr Auskommen; andere beteuerten die Empfindlichkeit der Laubbäume gerieten aber über die Art oder überhaupt die Notwendigkeit der Wiederaufforstung aneinander; andere ¿ darunter auch ich ¿ behaupteten, daß solange es Erde und Samen gibt die Möglichkeit der Eiche immer besteht. Die Frage nach dem Wasser bleibt. Juni 73
 

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