Papas, Vasilis: FRÜHMORGENS AM FELSRAND - Gedichte (griechisch-deutsch)
 
 

Papas, Vasilis: FRÜHMORGENS AM FELSRAND - Gedichte (griechisch-deutsch)

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Artikel-Nr.: SW289

 

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Produktinformationen "Papas, Vasilis: FRÜHMORGENS AM FELSRAND - Gedichte (griechisch-deutsch)"

Vassilis Papas wurde 1954 in Edessa geboren und studierte in Florenz Italienische Philologie. Er ist nicht nur Schöpfer von zahlreichen Gedichten (diese wurden ins Englische, Schwedische und Italienische übersetzt), sondern auch von Prosa- und Theaterstücken sowie Essays und Übersetzungen. Heute lebt er in seiner Geburtsstadt, die eine besondere Rolle für sein Werk spielt. Die "Poetik des Raumes", die seine Gedichtbände kennzeichnet, leuchtet besonders stark aus Frühmorgens am Felsrand. Aus verschiedenen Blickwinkeln wird hier Kontakt mit der makedonischen Stadt Edessa geknüpft: in geographischer Hinsicht - unter Landschaftsschilderungen entsteht ein "Raum der poetischen Wanderung", in dem man dem edessäischen Landschaftsbild, aber auch anderen Orten der Welt, und nicht nur griechischen, begegnet. Unter historischer Perspektive nähert sich der Autor seinem Ort durch Bezugnahme auf die deutsche Besatzung und den Widerstand in der Region, auf das Nachbesatzungs- und Nachbürgerkriegs-Griechenland und auf das byzantinische Erbe, das durch verschiedene Persönlichkeiten der Balkangeschichte, aber auch durch Rituale derselben Tradition ein Gesicht bekommt. Wo ist schließlich der "Topos", der Ort des Gedichts? So fragt Antonis Kalfas in seinem Vorwort zum Gedichtband und findet folgende umfassende Antwort: "Der Ort des Gedichts sind die Orte des Menschen, sind die Orte des Lebens in dessen ganzer Vorstellbarkeit". XV. Mit der Narbe, die ihr ein Blitz verpasste wurde die Platane zur Skulptur und der große Schöpfer mit einer Dosis Übertreibung vielleicht meißelte Mutlosigkeit und Verzweiflung auf die ausgedünsteten Eingeweide. Aber je mehr die Zeit vergeht, erkenne ich in diesem Aufdruck des Baums statt eines tragischen Elements eher einen Selbstsarkasmus. Besonders jetzt, wenn ich von oben her betrachte dieses bedächtige Surfen des Wipfels während der Wind seine Segel aufbläht und die ganze Platane auf eine Reise sich aufmacht ohne sich im Geringsten zu erinnern an jene Wunde von der Eroberung ihres Körpers, geschehen vor Jahrhunderten.
 

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