Lebensstationen

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Hofmann, Tessa, Dr. phil., geb. in Bassum bei Bremen; Neuphilologin (Slawistik, Armenistik) und Soziologin; 2002 zur Professorin der Hrachia Ajarian-Universität (Jerewan) ernannt. Seit 1983 wissenschaftliche Angestellte am Osteuropa-Institut der FU Berlin, derzeit als Forschungsassistentin in der Abteilung Osteuropäische Soziologie; Mitarbeiterin in internationalen Forschungsprojekten (2008-2010: „Out-Migration from Armenia and Georgia“). Zahlreiche, in acht Staaten erschienene Publikationen zur Geschichte, Kultur und Gegenwartslage Armeniens und der armenischen Diaspora, zur Genozidforschung mit dem Schwerpunkt des spätosmanischen Genozids an Christen, zu ethnischen und religiösen Minderheiten in der Türkei und im Südkaukasus; seit 1979 ehrenamtliche Menschenrechtsarbeit (2009: Ehrenmitglied der Gesellschaft für bedrohte Völker; Vorsitzende der gemeinnützigen Menschenrechtsorganisation Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung e.V.). 2009 für „langjährigen und unermüdlichen Einsatz auf dem Gebiet der Geschichtsaufarbeitung und der Wahrung der Minderheitenrechte“ mit dem Bessarion-Preis des Vereins der Griechen aus Pontos in München und Umgebung e.V. geehrt. – Verheiratet mit dem Pontos-Griechen Lampros Savvidis.

Ausgewählte neuere Veröffentlichungen:

- Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der Christen im Osmanischen Reich 1912-1922. Mit einem Geleitwort von Bischof Dr. Wolfgang Huber, Hrsg. von Tessa Hofmann. 2., überarb. Aufl. 2010. Münster: LIT, 2004 (Studien zur Orientalischen Kirchengeschichte.32.);
- Erscheint demnächst: Hofmann, Tessa; Bjørnlund, Matthias; Meichanetsidis, Vasileios (Eds.): Genocide against the Ottoman Greeks: Studies on the State-Sponsored Campaign of Extermination of the Christians of Asia Minor, 1912-1922 and Its Aftermath: History, Law, Memory. Athens: Melissa International Ltd., 2011. 512 S.

 

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