Fakinu, Evjenia: Astradeni. Die Sternenbindende

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Produktinformationen "Fakinu, Evjenia: Astradeni. Die Sternenbindende"
Aus der Internet-Seite des Verlags: Symi - auf dieser winzigen, griechischen Insel lebt Astradeni mit ihren Eltern, Cousins und Cousinen, mit ihren Tanten, Onkeln, Großeltern, Nachbarn und Freunden. Sie lebt geborgen und eingebunden in die griechische Großfamilie, in der man niemals allein ist. Sie lebt in den seit Jahrhunderten am Leben erhaltenen Sitten und Bräuchen, die alle in einer tiefen Religiösität wurzeln, seien es nun die griechischen Osterfeste oder die Namenstagfeiern der vielen Heiligen, denen die unzähligen Klösterchen auf der Insel geweiht sind. Doch eines Tages wird ihr Bruder Manolakis krank und stirbt. Die Krankheit richtet die Existenz der Familie zugrunde. Der Vater muß das Kaiki, auf dem er die umliegenden Inseln mit Obst und Gemüse versorgte, verkaufen, und sich eine Arbeit in Athen suchen. Für Astradeni bedeutet dieser Aufbruch ein aufregendes Erlebnis, um das sie von ihren Schulkameraden beneidet wird. Die Eltern dagegen sehen der Zukunft mit Sorge entgegen. Vom Deck des Fährschiffes, zu dessen Abfahrt alle Verwandten und Freunde gekommen sind, nimmt Astradeni Abschied von ihrer Insel. Und sie kommt mit staunenden Augen in die Steinwüste Athens. Athen, das genaue Gegenteil ihrer kleinen Insel. Dort, wo sie frischen Meereswind geatmet hatte, sind es nun die Abgase der Autos; wo vorher Pflanzen, Bäume und Blumen ihre Wurzeln in die karge symische Erde schlugen, bilden jetzt Hochhäuser dumpfe Straßenschluchten, in denen man sich artig auf den Bürgersteigen halten muß, um nicht vom Verkehr überrollt zu werden; dort, wo man eine ganze Insel zum Spielen hatte, sitzt man in Athen nach der Schule zu Hause in den vier Wänden, und die Schule, in die sie auf Symi so gerne ging, entwickelt sich langsam zum Alptraum durch den Spott der Mitschüler und den ständigen Tadel der Lehrerin. Denn Astradeni ist anders als die Stadtkinder. Ihre Empfindsamkeit führt sie in der neuen Umgebung auf den Grund der Menschen und der Dinge. Sie fühlt die Leere, die Gleichgültigkeit und Herzenskälte, die sich unter dem Glanz der Großstadt verbirgt, und sie spürt das Heimweh der Fremden, die hier leben müssen. Die harte Athener Wirklichkeit droht sie zu ersticken. All diesem setzt sie die ganz ursprüngliche, erdverbundene Kraft ihrer Phantasie entgegen, mit der sie sich jederzeit ihre Felseninsel mit den weißen, am steilen Hang hochkletternden Häuschen, den Olivenhainen und Kiefernwäldern im Inneren, dem Klösterchen Ajios Konstantinos ihrer Familie, und den Erlebnissen mit dem Esel von Irini lebendig machen kann. Es ist ein Überlebenstraining, das ihr das seelische Gleichgewicht in Athen halten hilft - wie ein Baum, dessen Stamm und Krone der Sonne, dem Wind und dem Regen ausgesetzt sind, dessen Wurzeln aber tief in dem heimatlichen Boden der Insel Symi verankert sind.
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