Michalski, Mark (Hrsgb.): JENSEITS DER IDYLLE (GRIECHISCH-DEUTSCH)

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Produktinformationen "Michalski, Mark (Hrsgb.): JENSEITS DER IDYLLE (GRIECHISCH-DEUTSCH)"
Nur wer die Vergangenheit versteht, kann auch die Gegenwart verstehen. Die Menschen des heutigen Griechenlands sind geprägt durch die Erlebnisse und Ereignisse der letzten Jahr-zehnte. Kleine Einblicke werden hier gewährt und zeigen die Schatten, die hinter der Idylle liegen, die wir sonst zu sehen bekommen. Sechs bekannte griechische Autoren werden mit sieben Erzählungen dem deutschen Lese-publikum vorgestellt. Das Nachwort von Christophoros Milionis, einem der sechs Autoren, der auch ein Essayist ist, ist eine Einführung in die Nachkriegsprosa Griechenlands. Die unterschiedlichen Themen und die ebenso unterschiedliche Art, diese zu beschreiben, machen den Reiz dieses Buchs aus: Scheinbar unerhebliche Ereignisse rufen Erinnerungen, Ängste und alte Schuldgefühle wach. Eine zufällig gefundene Kamera löst Panik aus, ein nach Jahren wieder gehörter Name, die Begegnung mit einem alten Bekannten wecken Kindheits-erinnerungen, die sehr detailliert und liebevoll beschrieben werden. Humorvoll oder ernst, manchmal melancholisch ist der Erzählton. Die Folgen eines Schülerstreichs werden in "Der Matrose" durch die blitzschnelle und er-findungsreiche Reaktion eines solidarischen Mitschülers vermieden, und die anfangs bedroh-liche Situation endet humorvoll. Es ist eine kleine Geschichte, die aber mit der Angst der Schüler vor den Lehrern eine Stimmung widergibt, wie sie damals im ganzen Land herrschte: Angst vor der Obrigkeit, schwere Strafen für scheinbar kleine Verfehlungen auf der einen Seite, und die Solidarität der Gleichgesinnten untereinander auf der anderen Seite. Bei "Der Amerikaner" lassen sich ebenfalls die dort beschriebenen Bilder auf die Zustände im Land und in der Gesellschaft übertragen: schadhafte Fundamente und Wände eines ärmli-chen Häuschens, in einer Zeit, als Althergebrachtes anfing, zu bröckeln und schließlich aus-einanderzubrechen, um dann später neu zu entstehen. In "Zwei Porträts" wird die Befürchtung, ausgenutzt zu werden, dem Protagonisten zum Verhängnis. Nach einem kurzen Versuch, sich den Menschen zu öffnen, zieht er sich wieder zurück in seine Einsamkeit, sie erscheint ihm sicherer. Übersetzt wurde von Hochschulabsolventen der Universität Athen im Rahmen eines inter-universitären und interdisziplinären Aufbaustudienprogramms (Leitung : Prof. Dr. T. Milio-ni) unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. M. Michalski.
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