Der schwebende Schritt des Storches (DVD)

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Produktinformationen "Der schwebende Schritt des Storches (DVD)"
Bei der Arbeit an einem Dokumentarfilm über die Probleme an der griechischen Nordgrenze (wahrscheinlich die Grenze zum yugoslawischen Nachfolgestaat Montenegro) glaubt ein junger Fernsehjournalist in einem alten Mann (Mastroianni) einen Politiker zu erkennen, der vor Jahren eine mit Spannung erwartete Parlamentsrede mit einem rätselhaften Satz - „Manchmal muss man schweigen, um die Musik zu verstehen.“ - abbrach, und von einem Moment auf den anderen verschwand, ohne jemals wieder aufzutauchen. Schließlich wurde er für tot erklärt. Zurück in der Hauptstadt Athen sucht er dessen ehemalige Frau auf (Moreau), und versucht sich an einer Annäherung zu dieser rätselhaften Gestalt. Es gelingt ihm, mit einem kleinen Team an die Grenze zurückzukehren, um nach dem Politiker (der nie mit Namen genannt wird) zu suchen. Unschwer findet er den alten Mann wieder, der ableugnet, der gesuchte Politiker zu sein, obschon die Ähnlichkeiten offenkundig sind. Der alte Mann, der mit seiner Familie ein ärmliches Leben als Fernmeldetechniker und Nebenerwerbslandwirt führt, weist den Journalisten nicht ab, sondern führt mit ihm mehrere tiefgründige Gespräche, meist am Rande von tragischen, bedrückenden Episoden, die sich in der Winterlandschaft längs des Grenzflusses abspielen. Erster dramatischer Höhepunkt des Filmes ist eine von einem griechisch-orthodoxen Priester vollzogene Trauung über den Grenzfluss hinweg, wobei die Braut - die Tochter des alten Mannes - auf der einen, der Bräutigam auf der anderen Seite des Flusses steht. Die Zeremonie wird von Warnschüssen der Grenzpatrouillien beendet. Die junge Braut verbringt ihre Hochzeitsnacht in den Armen des Journalisten, der allerdings erst viel später begreift, dass er nur ein Stellvertreter gewesen ist. Der Journalist überredet die Frau des Politikers am Telefon, zu ihm in die Grenzstadt zu kommen, wo er eine Begegnung mit dem alten Mann arrangiert. Die Begegnung findet auf einer kleinen Hafenbrücke statt, und wird von dem Fernsehteam heimlich gefilmt. Der alte Mann und die Frau stehen einander beklemmende Minuten lang wortlos gegenüber. Es wird klar, dass es sich bei dem alten Mann um jenen verschwundenen Politiker handelt. Dennoch verleugnet seine Frau seine frühere Identität vor dem Filmteam - im stillschweigenden Einverständnis mit dem alten Politiker, der ein anderes, wahrhaftigeres Leben führt. In einem grandiosen Schlussakkord steht der junge, sichtlich gereifte Journalist an der Grenze, hebt den Fuß zum symbolisch angedeuteten Schritt über die verbotene Linie, worauf die Grenzsoldaten auf beiden Seiten in den Anschlag gehen, wie in der Eingangszene des Filmes, als der Kommandant der Grenzwache so die Gefährlichkeit der Grenze demonstriert. Nunmehr jedoch steigen ballettartig inszeniert Techniker - darunter auch der alte Mann - in leuchtend gelbem Ölzeug vor grauem Himmel eine Reihe von Telegrafenmasten hinauf, um eine vom Sturm zerstörte Telefonleitung wieder anzubringen. (Aus Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_schwebende_Schritt_des_Storches)
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